Schon als ich die Wolle vor zwei Jahren gesehen habe, wusste ich, dass ich den Bliss-Pullover daraus stricken möchte. Den ersten Pullover hatte ich aus Malabrigo Worsted gestrickt. Ich hatte ihn gerne getragen, aber schon recht schnell fing er an unter den Armen zu Pillen. Als ich ihn dann auch noch im falschen Programm in der Waschmaschine verfilzt hatte, wurde ein Kissenzug daraus. Aber ich wusste auch, dass ich dieses Muster so sehr mag, dass ich den Pullover nochmal stricken möchte.

So habe ich kurze Zeit nach dem Kauf von Holst Garn Samarkand – Uld/Silke in Petunia habe ich das Garn halbiert und neu gewickelt. Für die passende Maschenprobe musste ich das Garn doppelt verstricken. Und im August habe ich endlich daran gesetzt, den Pullover auch zu stricken. Wie schon beim ersten Mal ging mir das Muster gut von der Hand und ich bin schnell voran gekommen.
Die Tallierung bringt auch einen gewissenen Pfiff.

Nach kurzer Überlegung habe ich mich auch für die wie im Muster beschriebenen kurzen Ärmel entschieden. Die Variante der Schulter hat mich schon das erste Mal faziniert.

Abgenäht habe ich wieder mit meiner Lieblingsmethode für den elastischen Abschluss, dem Interlock Abnähen.

Ein wenig kratzig finde ich das Garn schon, aber wenn ich den Pullover ein wenig trage, gibt sich das ganz gut. Ich denke, manche Fasern brauchen die richtige Temperatur, dann werden sie richtig schön kuschlig.

Und nun mal schauen, was sonst noch bei RUMS heute los ist.
Achja, diese Woche feiert dieser Blog Geburtstag und da gibt es immer wieder etwas zu gewinnen. Einfach jeden Tag hiervorbei schauen.
Muster: Bliss
Designer: French Kit
Projekt: Bliss, der zweite Versuch
Wolle: Holst Garn Samarkand – Uld/Silke
Verbrauch: 234g
Nadelstärke: 4,5 und 5,0
