Anfang Dezember rief die Designerin Kristin@Joel zu einem Teststrick für den Pullover Sirka auf. Das schlichte Design, was auf den Bildern zu erkennen war, gefiel mir und auch die Vorgaben zur Wolle schienen sich mit meinem Vorrat zu decken. Also bewarb ich mich und bekam nur wenige Tage nach meiner Bewerbung die Zusage.
Nachdem ich mich auf Facebook, wo sich die Teststrickgruppe befindet, zurecht gefunden habe, habe ich mich auf die Suche nach der richtigen Wolle in meinem Stash begeben. Nunja, was soll ich sagen, ich hatte nur die Hälfte da. Da der Pullover im Orginal zweifädig gestrickt wird, hätte ich durchaus auf ein dickeres Garn wechseln können, jedoch war mir der leichte Fall des Pullovers wichtig.
Als Grundgarn habe ich mir die Kinu von Ito in String und Brick aus meinem Wollvorrat heraus gesucht und die Sensai in Dark Gray und Gold Oak bei Tinkus bestellt. Wie gewohnt kam nach wenigen Tagen das Garn an und ich konnte losstricken.

Zu Beginn hatte ich mit den Verkürzten Reihen und den Raglanzunahmen ein wenig zu kämpfen, aber einfach blind der Anleitung folgen und so stricken, wie es geschrieben ist, hilft. Mein Knoten war geplatzt und ich konnte zügig stricken.

Einzig das Muster mit den Hebemaschen an den Ärmeln war ein wenig nervig. Insgesamt vier Fäden hieß es vernünftig zu führen, so dass sie sich nicht verheddern. Also wenn frau die Ärmel strickt, so ist das kein Projekt für unterwegs, sondern brav fürs Stricken aufm Sofa.

Das Stricken vom Körperteil ging dann auch flott von den Nadeln.
Mittlerweile trage ich den Pullover sehr gerne, ein bisschen Zeit brauche ich, bevor das Mohair von der Sensai Körpertemperatur erreicht hat und nicht mehr kitzelt. Aber auch mit einem Body drunter mag ich ihn sehr gerne tragen.

Dank an Kristin Joel, dass ich mittesten durfte. Bei Fragen oder Anregungen kam von ihr immer sehr zügig eine Rückmeldung.



