Verstrickte Dienstagsfrage 12/2013

Was ist eure persönliche „Königsdisziplin“ beim Stricken? Aran? Lochmuster? Norwegermuster? Doppelstrick? Verkürzte Reihen?
Das sind nur Stichworte; vermutlich habt ihr eure ganz eigene Vorstellung von dem, was für euch das als am höchsten zu bewertende Strickkönnen ist.
Vielen Dank an Michaela für die heutige Frage!
Quelle: Wollschaf

Königsdisziplin? Laut Wiki ist Königsdisziplin eine anspruchsvolle Disziplin, welche für ein bestimmtes Fachgebiet von immenser Bedeutung ist. Ihre Beherrschbarkeit hat oft sehr weitreichende Auswirkungen auf das Marktsegment, das von ihr abhängig ist und dem Duden nach ist es die anspruchsvollste in einer Gruppe von Disziplinen oder Fertigkeiten.

Tja, und bringt mich das nun schon weiter? Mal schaun.
Bisher habe ich alle oben genannten Techniken schon ausprobiert. Ich bin ja auch neugierig und bereit, alles erst einmal auszuprobieren. Im Endeffekt denke ich, dass nicht die Technik sondern die Ausarbeitung die Königsdisziplin darstellt. Die Verbindung von Strickstücken ohne, dass man eine Naht sieht, die Schrägung an der Schulter, ohne dass es grauenhaft aussieht. Das sind Fertigkeiten in meinen Augen, die großen Respekt verdienen. Auch das Umrechnen von vorhandenen Mustern auf die Wolle der Wahl ist etwas, das ich bewundere. Wobei, die Geduld, ein Strickstück so zu arbeiten, dass niemand herablassend von ist doch nur handgestrickt reden kann, finde ich auch bemerkenswert. So kann es sein, dass eine Stelle, die nicht passend ist, geribbelt und dann so gearbeitet wird, dass der Fehler nicht mehr sichtbar ist.

Techniken kann man erlernen, die teilweise auch. Allerdings gehört da eine gute Portion Ehrgeiz dazu, der nicht übertrieben sein sollte.

Mein Fazit also, nachdem ich euch an meinen Gedankengängen teilhaben lassen habe.
Stricken selbst in all seinen Facetten ist eine Königsdisziplin, wo bei der besondere Augenmerk auf die Ausarbeitung der Technik und nicht auf der Technik allein liegt.

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