Verstrickte Dienstagsfrage 8/2013

Irgendwann haben alle einmal das Stricken freiwillig oder durch einen Bildungsplan verordnet gelernt.
Erinnert ihr euch noch, wie das war?
Was machte euch die meisten Probleme?
Wann fing es an, euch richtig zu packen?
Vielen Dank an Michaela für die heutige Frage!
Quelle: Wollschaf

Das ist sooooooo lange her. Beim Stöbern im Fotoalbum habe ich ein Bild entdeckt, auf dem ich 4 Jahre alt sein muss. Meine Mama sitzt neben mir am Ofen und ich habe Stricknadeln & Wolle in den Händen. Ich weiß noch, dass ich irgendwann einen Vorhang für meine Puppenstube mit Wellenmuster gestrickt habe. Wobei das mit dem Wellenmuster eher ein Unfall denn gewollt war.

Als Teenager hatte ich auch irgendwann mal einen weißen Pullover angefangen zu stricken. Der ist bei jedem Umzug mitgekommen. Aber gestrickt habe ich daran Jahre lang nicht.

Wie dem Anfang des Bloges zu entnehmen ist, habe ich unbedingt Socken stricken wollen und damit hat die Sucht angefangen. Den zuvor erwähnten Pullover habe ich bei einer Aufräumaktion meiner Wolle entsorgt (war nicht mehr wirklich schön, das Stück und die Wolle lohnte ein Ribbeln nicht wirklich).

Was mir bis dahin am meisten Probleme gemacht hatte? Das Durchhalten. Ich war früher generelle nie jemand, der lange für etwas brauchen durfte. Zügig mussten die Dinge fertig werden. Das war bei Stricksachen natürlich nicht so einfach. Also habe ich meist irgendwann die Lust daran verloren. Mittlerweile hat sich das aber geändert. Ich habe nun ausreichend Ausdauer, um das ein oder andere langwierigere Strickstück zu beenden.

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