Wollfasten – ein Resümee

Eigentlich ist Ostern ja schon etwas länger vorbei, aber irgendwie habe ich es bisher noch nicht geschafft, etwas mehr zu meinem Wollfasten zu schreiben.

Also, sagen wir mal so, ich war fast erfolgreich. Ich habe in der Zeit nur ein einziges Knäul Lace gekauft und das auch nur, weil es heruntergesetzt war. Sonst haben nur Nadeln, Kleinkram und vor allem Bücher den Weg zu mir gefunden.

Dafür habe ich in den vierzig Tagen fleißig gestrickt. So habe ich, wie schon in den anderen Beiträgen zu sehen ist, meinen ersten eigenen Pulli gestrickt. Auch wurde der Wingspan aus dem Januar Strick Kit von den Nadeln gelassen. Einen Wellenschal aus einem Zauberball habe ich in der Zeit auch fertig gestellt und ein Shrug wurde auch genadelt. Insgesamt sind so über 1 kg Wolle aus meinem Stash gewandert, was so in etwa 1,6 km Garn entspricht. Dabei ist nun noch gar nicht mein beinahe fertiger Bolero gerechnet, der mit 500 m beziehungsweise 150g zu Buche schlägt.
Wenn ich das so lese, bin ich ja schier überwältigt von mir selbst.

Ich habe es natürlich auch in meinen Kisten und Schubladen bemerkt, dass da auf einmal wieder etwas mehr Platz ist.

Ich denke, ich werde auch wieder Wollfasten. Es ist ein guter Weg sich kontinuierlich mit dem Abbau der eigenen Wollvorräte zu widmen und etwas Bleibendes zu schaffen.
Ob ich dafür jedoch ein Jahr warte, das bleibt abzuwarten. Vielleicht ergibt sich auch diesen Sommer die ein oder andere Möglichkeit, sich nur mit dem Stricken zu beschäftigen.

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